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Kosten anwaltlicher Beratung und Dienstleistung
Allgemeines

Die Kosten anwaltlicher Beratung und Dienstleistung werden in der Regel nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) abgerechnet.

Im Einzelfall kann auch eine Honorarvereinbarung getroffen werden, wobei aber grundsätzlich die Vergütungssätze des RVG nicht unterschritten werden dürfen.

Honorar nach RVG

Bei einer Honorarfestsetzung nach dem RVG bestimmt zunächst ein Gebührenkatalog (Vergütungsverzeichnis), für welche Tätigkeiten des Anwalts welcher Gebührensatz abgerechnet werden kann.

Für die außergerichtliche Tätigkeit etwa ist ein Gebührenrahmen zwischen 0,5 und 2,5 vorgesehen.
Welcher Gebührensatz anzusetzen ist, regelt sich dabei nach der Gesamtheit der Umstände des Falles, also etwa Art und Umfang der Tätigkeit oder Bedeutung der Sache für den Mandanten. Aber auch die Vermögensverhältnisse des Mandanten, die Komplexität der Materie oder das Haftungsrisiko des Anwalts nehmen Einfluss auf die Höhe des Honorars.

Die Höhe des Honorars bestimmt sich dann nach dem sogenannten Gebührenstreitwert oder Gegenstandswert.
Je höher dieser liegt, umso höher ist das gesetzlich zu veranschlagende Honorar. Je nach Schwierigkeitsgrad, Honorarhöhe und sonstigen Umständen des Einzelfalles.

Erstberatung für Verbraucher

Erfolgt lediglich ein erstes Beratungsgespräch und ist der Mandant Verbraucher iSv. § 13 BGB, so sieht das RVG eine Begrenzung des Honorars auf maximal € 190.- (zzgl. Mehrwertsteuer und ggf. Auslagen) vor.

Meist kann schon bei der Erstberatung geklärt werden, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen und welche Kosten dabei auf Sie zukommen. Sie können sich dann in Ruhe entscheiden, ob Sie ein Mandat erteilen oder nicht.

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© Michael Opitz, Regensburg, 2017   |  HINWEISE  |  IMPRESSUM