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Unternehmensnachfolge


Das Unternehmertestament

Die Nachfolgeregelung des Unternehmers, das so genannte Unternehmertestament, unterscheidet sich von der "normalen" Erbfolgeregelung dadurch, dass in den Nachlass ein Unternehmen fällt, dessen Bestand durch den Erbfall nicht gefährdet werden soll.

Hier stoßen verschiedene gegensätzliche Interessen aufeinander. Denn während das gesetzliche Erbrecht auf die Auflösung der Erbengemeinschaft und die Zerschlagung des Vermögens abzielt, bezweckt das Gesellschaftsrecht dagegen die Fortführung des Unternehmens.

Nachfolgekonzept

Gleichwohl nur ganz wenige Unternehmen ohne Nachfolgeregelung dastehen, sind eine Vielzahl der vorhandenen Nachfolgeregelungen unstimmig oder einfach nicht mehr zeitgemäß.
Denn in den wenigsten Fällen existiert ein Gesamtkonzept, dass die rechtlichen, steuerlichen und unternehmerischen Möglichkeiten auf die Familienstrukturen abstimmt und dem Unternehmer hilft, unter den möglichen Optionen die für ihn passende herauszufinden.

Ist das Unternehmen vererbbar?

Die Vererbbarkeit von Anteilen an Unternehmen richtet sich nach der jeweiligen Rechtsform des Unternehmens sowie nach den vereinbarten Regelungen im Gesellschaftsvertrag.
Hierbei gehen gesellschaftsrechtliche Regelungen den erbrechtlichen immer vor. Es kann also nur etwas vererbt werden, wenn Gesellschaftsvertrag und Rechtsform dies auch erlauben.

Handlungsfähigkeit des Unternehmens

Neben der Vererbbarkeit der Unternehmensanteile muss die zukünftige Handlungsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt werden.
Der Erbe ohne Fachkompetenz oder mehrere Erben, die sich uneins sind, können sonst die Unternehmensleitung zum Teil auf Jahre hinaus lähmen und auf diese Weise beträchtliche Finanzwerte vernichten.


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Erbschaft gestalten:



© Michael Opitz, Regensburg, 2013   |  HINWEISE  |  IMPRESSUM